22.03.2011

Bericht von der "TREKminds"-Premierenlesung

Buchmesse Leipzig 2011

Mike Hillenbrand, Christian Humberg

Mike Hillenbrand, Christian Humberg

Was soll ich sagen? Danke.

Danke an alle, die es am vergangenen Freitag um 16.30 Uhr in die Lese-Insel in Halle 2 der Leipziger Messe geschafft haben, um uns - Mike Hillenbrand und mich - bei der Präsentation unseres gemeinsamen Buches "TREKminds" mit ihrem Besuch zu ehren. Die Premierenlesung verlief weitaus besser als wir es je zu hoffen gewagt hätten, und das lag vornehmlich und entscheidend am vollbesetzten Auditorium, das uns aufmerksam zuhörte, während wir von so absonderlichen Themen wie den Borg, J.J. Abrams, UMUK und dem Konzept Wellenreiter sprachen. An den vielen bekannten und unbekannten Gesichtern, die unsere müden Scherze mochten, unsere Visagen fotografierten, als seien wir Michael Jackson und Prinz Charles in Personalunion, und uns einfach immer das Gefühl gaben, sie tatsächlich zu erreichen. War cool, das. Sehr cool. Und das lag an euch.

Im Anschluss an unsere Lesung - die wir, nicht zuletzt der zahlreichen Publikumsfragen wegen, um guFoto: Yvonne Stallert die Hälfte ihrer eigentlichen Laufzeit überziehen durften - wurden uns die Exemplare nahezu aus der Hand gerissen. Auch am Stand der WerkZeugs Kreativ KG war schon am Freitag Abend kaum mehr eines der vorsignierten "TREKminds"-Bücher zu erhalten. Wer zu spät kam und immer noch möchte: Hier gibt's Nachschub.

Stichwort Danke: Dank, Ehr' und Jubelschall gebührt auch der bereits erwähnten WerkZeugs-Gang, die sich Jahr für Jahr und von Veranstaltung zu Veranstaltung selbst übertrifft, um uns Autoren im Messechaos einen sicheren Hafen zu bieten. Einen Hafen, in dem auf jeden Keks und jeden Kaffee eine Extraportion Herzlichkeit kommt. Wo man sich ungestört mit Kollegen unterhalten kann. Das Team von WerkZeugs ist ein großer Grund, aus dem Leute wie ich alljährlich nach Leipzig reisen. Ohne es wäre die Frühjahrsmesse nur die Hälfte wert!

Darüber hinaus verlief meine Messe nicht minder anständig und war voller interessanter Gespräche und Begegnungen (etwa beim samstäglichen Agentur-Essen mit den Damen von Schmidt & Abrahams), wenngleich sie sich vehement Mühe gab, mich vorzeitig außer Gefecht zu setzen: Kurz nach meiner Ankunft in Leipzig stolperte ich über einen Bordstein und küsste den Boden vor dem Hauptbahnhof, und am Morgen des Sonntags musste ich mit einem zwei Nächten im butterweichen Hotelbett zuzuschreibenden Hexenschuss die Segel streichen, wie sich inzwischen herumgesprochen hat; aber das ist lachhaft im Vergleich zum Schicksal der Kollegen Bottlinger und Montillon, die sogar im Krankenhaus landeten.

Kurz gesagt: Leipzig 2011 war ein Erlebnis. Gerne wieder.

CH


Video-Ausschnitt der Premierenlesung